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Allgemeine Geschäftsbedingungen

der PEFRA & SC-GASTRO GmbH für den B2B-Onlineshop Gastropoli.de

PEFRA & SC-GASTRO GmbH
Industriestraße 15
40822 Mettmann
Deutschland


Telefon: 02104 / 8 319 319

E-Mail: info@gastropoli.de

Handelsregister: Amtsgericht Wuppertal, HRB 27048

USt-IdNr.: DE815608307

Geschäftsführer: Florian Lohmann, Francesco Sculco

Stand: September 2026

§ 1 Geltungsbereich und Ausschluss von Verbrauchergeschäften

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche über den Onlineshop Gastropoli.de geschlossenen Verträge zwischen der PEFRA & SC-GASTRO GmbH, Industriestraße 15, 40822 Mettmann – nachfolgend „Verkäufer“ – und ihren Kunden.

(2) Der Onlineshop Gastropoli.de richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen sowie gewerbliche und institutionelle Abnehmer.

(3) Ein Verkauf an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB erfolgt nicht. Mit Abgabe seiner Bestellung bestätigt der Kunde, dass er die Bestellung in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit bzw. als sonstiger nach Absatz 2 zugelassener Kunde tätigt.

(4) Der Verkäufer ist berechtigt, die Unternehmereigenschaft des Kunden zu überprüfen und hierzu geeignete Nachweise, insbesondere Gewerbenachweis, Handelsregisterdaten oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, anzufordern.

(5) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Verkäufer ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.

(6) Diese AGB gelten in ihrer jeweils bei Vertragsschluss gültigen Fassung.

§ 2 Vertragspartner

Vertragspartner für sämtliche über Gastropoli.de abgeschlossenen Kaufverträge ist:

PEFRA & SC-GASTRO GmbH
Industriestraße 15
40822 Mettmann
Deutschland

Der Begriff „Gastropoli“ bzw. „Gastropoli.de“ bezeichnet den von der PEFRA & SC-GASTRO GmbH betriebenen Onlineshop und keine eigenständige Gesellschaft.

§ 3 Angebot, Bestellvorgang und Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.

(2) Der Kunde kann Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen. Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben überprüfen und über die im Bestellprozess vorgesehenen Funktionen berichtigen oder die Bestellung abbrechen.

(3) Durch Betätigung der abschließenden Bestellschaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.

(4) Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde automatisch eine elektronische Bestätigung über den Eingang seiner Bestellung. Diese automatische Eingangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung beim Verkäufer eingegangen ist. Sie stellt noch keine Annahme des Angebots dar, sofern aus der Bestätigung nicht ausdrücklich etwas anderes hervorgeht.

(5) Der Kaufvertrag kommt zustande, wenn der Verkäufer das Angebot des Kunden annimmt. Die Annahme kann insbesondere erfolgen durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung per E-Mail, eine Aufforderung zur Zahlung, die Bestätigung der Ausführung bzw. des Versands der Ware oder durch die tatsächliche Auslieferung der bestellten Ware. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des zuerst eintretenden Annahmeereignisses.

(6) Der Verkäufer ist berechtigt, Bestellungen abzulehnen. Dies gilt insbesondere, wenn Zweifel an der Unternehmereigenschaft des Kunden bestehen, ein Artikel nicht verfügbar ist, offensichtlich fehlerhafte Preis- oder Produktangaben vorliegen oder begründete Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Kunden bestehen.

(7) Technische Weiterentwicklungen, geringfügige Konstruktionsänderungen, Modellpflegen und technisch gleichwertige Änderungen durch den Hersteller bleiben vorbehalten, soweit sie für den Kunden zumutbar sind, die vereinbarte Funktionalität nicht wesentlich beeinträchtigen und keine ausdrücklich vereinbarte Beschaffenheit entfällt.

§ 4 Vertragssprache, Vertragstext und Eingabefehler

(1) Vertragssprache ist Deutsch.

(2) Der Kunde kann Eingabefehler vor Abgabe seiner Bestellung anhand der im Onlineshop dargestellten Zusammenfassung erkennen und mithilfe der vorgesehenen Änderungs- und Korrekturfunktionen berichtigen.

(3) Die für den Vertragsschluss maßgeblichen Vertragsinformationen einschließlich dieser AGB können vor Abgabe der Bestellung über den Onlineshop abgerufen, gespeichert bzw. ausgedruckt werden.

(4) Der Verkäufer speichert die für die Bestellabwicklung erforderlichen Vertrags- und Bestelldaten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Die Bestelldaten werden dem Kunden im Rahmen der Bestellabwicklung elektronisch übermittelt.

(5) Sofern der Kunde ein Kundenkonto eingerichtet hat, können dort – abhängig von den technischen Funktionen des Onlineshops – Informationen zu seinen Bestellungen eingesehen werden.

§ 5 Preise und Versandkosten

(1) Sämtliche im Onlineshop für Geschäftskunden angegebenen Preise verstehen sich, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Versand- und Lieferkosten werden entsprechend den Angaben im Onlineshop berechnet.

(3) Soweit ein Produkt oder eine Lieferung ausdrücklich als „versandkostenfrei“ oder mit „kostenlosem Versand“ gekennzeichnet ist, fallen für den angegebenen Versandbereich keine regulären Versandkosten an.

(4) Zusätzliche Kosten für vom Kunden gewünschte Sonderleistungen, insbesondere Expressversand, besondere Zustellbedingungen, Inselzustellungen, erneute Zustellversuche oder sonstige Zusatzleistungen, können gesondert berechnet werden, sofern diese Leistungen nicht ausdrücklich im Angebot enthalten sind.

(5) Maßgeblich sind die im Zeitpunkt der Bestellung im Onlineshop angezeigten Preise.

§ 6 Zahlungsbedingungen

(1) Dem Kunden stehen die im jeweiligen Bestellvorgang angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung.

(2) Abhängig von der Bestellung können insbesondere folgende Zahlungsarten angeboten werden:

  • Vorkasse / Banküberweisung
  • PayPal

(3) Bei Zahlung per Vorkasse wird der Rechnungsbetrag nach Vertragsschluss fällig. Der Versand der Ware erfolgt grundsätzlich erst nach vollständigem Zahlungseingang, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

(4) Bei Zahlung über PayPal erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienst PayPal. Für die Nutzung des Zahlungsdienstes können ergänzend die Bedingungen des Zahlungsdienstleisters gelten.

(5) Der Verkäufer behält sich vor, einzelne Zahlungsarten für bestimmte Bestellungen, Warenwerte oder Kunden nicht anzubieten und die Auswahl der verfügbaren Zahlungsarten einzuschränken.

(6) Rechnungen und sonstige Zahlungsforderungen sind zu dem jeweils angegebenen Zeitpunkt ohne Abzug fällig.

(7) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Der Verkäufer ist insbesondere berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen und einen weitergehenden nachgewiesenen Verzugsschaden geltend zu machen.

(8) Der Kunde kann nur mit solchen Gegenforderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit es auf Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 7 Lieferung und Liefergebiet

(1) Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden im Bestellvorgang angegebene Lieferadresse.

(2) Lieferungen erfolgen abhängig von Art, Größe und Gewicht der Ware per Paketdienst, Frachtführer, Spedition oder unmittelbar durch den Hersteller bzw. Lieferanten.

(3) Die jeweils angegebene Lieferzeit beginnt, soweit Vorkasse vereinbart wurde, grundsätzlich mit Zahlungseingang. Bei anderen Zahlungsarten beginnt sie mit Vertragsschluss, sofern im jeweiligen Angebot nichts Abweichendes angegeben ist.

(4) Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, stellt die Angabe „sofort verfügbar“ oder eine vergleichbare Verfügbarkeitsanzeige eine Information über die Warenverfügbarkeit dar. Maßgeblich für die voraussichtliche Dauer bis zur Lieferung ist die beim jeweiligen Produkt bzw. im Bestellprozess angegebene Lieferzeit.

(5) Teillieferungen sind zulässig, soweit sie für den Kunden zumutbar sind.

(6) Ist ein bestellter Artikel entgegen der ursprünglichen Angabe nicht verfügbar, wird der Kunde hierüber unverzüglich informiert. Bereits geleistete Zahlungen für nicht lieferbare Waren werden unverzüglich erstattet.

§ 8 Speditionslieferungen und Annahme

(1) Großgeräte und sonstige Speditionsware werden, soweit im jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung nichts anderes vereinbart ist, grundsätzlich bis zur Bordsteinkante der angegebenen Lieferadresse geliefert.

(2) Das Einbringen in Gebäude, Geschäftsräume, Küchen, Keller oder Etagen sowie Aufstellung, Montage, Anschluss und Inbetriebnahme sind nicht Bestandteil der Lieferung, sofern diese Leistungen nicht ausdrücklich vereinbart wurden.

(3) Der Kunde hat sicherzustellen, dass die Lieferadresse für das eingesetzte Transportfahrzeug erreichbar ist und die Lieferung ordnungsgemäß entgegengenommen werden kann.

(4) Soweit eine telefonische oder elektronische Avisierung vereinbart oder vom Frachtführer angeboten wird, hat der Kunde sicherzustellen, dass die angegebenen Kontaktdaten zutreffend sind und eine zuständige Person erreichbar ist.

(5) Scheitert die Zustellung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, insbesondere wegen Abwesenheit, falscher Adressangaben, fehlender Zufahrtsmöglichkeiten oder unberechtigter Annahmeverweigerung, können die dadurch tatsächlich entstehenden zusätzlichen Kosten dem Kunden berechnet werden.

§ 9 Gefahrübergang und Transportschäden

(1) Erfolgt der Versand der Ware auf Verlangen des Kunden an einen anderen Ort als den Erfüllungsort, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften mit Übergabe der Ware an den Spediteur, Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Einrichtung auf den Kunden über.

(2) Der Kunde wird gebeten, die Lieferung bei Erhalt auf äußerlich erkennbare Transportschäden, Beschädigungen der Verpackung und Vollständigkeit zu kontrollieren.

(3) Sichtbare Transportschäden sollten unmittelbar bei Anlieferung auf den Frachtpapieren bzw. dem Abliefernachweis vermerkt und nach Möglichkeit durch Fotos dokumentiert werden.

(4) Die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere nach § 377 HGB, bleiben unberührt.

§ 10 Lieferverzögerungen und höhere Gewalt

(1) Lieferfristen verlängern sich angemessen, wenn die Lieferung aufgrund von Umständen verzögert wird, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat.

(2) Hierzu zählen insbesondere Ereignisse höherer Gewalt, Naturereignisse, Feuer, Überschwemmungen, Krieg, behördliche Maßnahmen, rechtmäßige Arbeitskampfmaßnahmen, erhebliche Betriebsstörungen, Ausfälle von Transport- oder Logistiksystemen sowie nicht vom Verkäufer zu vertretende Lieferausfälle bei Herstellern oder Vorlieferanten.

(3) Der Verkäufer wird den Kunden über wesentliche Verzögerungen informieren, sobald diese bekannt werden.

(4) Dauert ein Leistungshindernis dauerhaft an oder ist die Leistung endgültig unmöglich, gelten die gesetzlichen Vorschriften über Rücktritt und Leistungsbefreiung.

§ 11 Eigentumsvorbehalt

(1) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung Eigentum des Verkäufers.

(2) Der Kunde ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsgang weiterzuveräußern. Die aus dem Weiterverkauf entstehenden Forderungen gegen Dritte tritt der Kunde bereits jetzt in Höhe der offenen Forderungen des Verkäufers sicherungshalber an diesen ab. Der Verkäufer nimmt die Abtretung an.

(3) Der Kunde bleibt bis auf Widerruf zur Einziehung der abgetretenen Forderungen berechtigt.

(4) Verpfändungen oder Sicherungsübereignungen der Vorbehaltsware sind ohne Zustimmung des Verkäufers nicht zulässig.

(5) Zugriffe Dritter auf die Vorbehaltsware, insbesondere Pfändungen, sind dem Verkäufer unverzüglich mitzuteilen.

§ 12 Mängelrechte und Untersuchungs- und Rügepflichten

(1) Für die Rechte des Kunden bei Sach- und Rechtsmängeln gelten grundsätzlich die gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nichts Abweichendes vereinbart ist.

(2) Ist der Kauf für beide Vertragsparteien ein Handelsgeschäft im Sinne des Handelsgesetzbuchs, gelten die Untersuchungs- und Rügepflichten des § 377 HGB. Der Kunde hat die Ware nach Ablieferung unverzüglich zu untersuchen, soweit dies nach ordnungsgemäßem Geschäftsgang tunlich ist, und erkennbare Mängel unverzüglich anzuzeigen. Zeigt sich ein zunächst nicht erkennbarer Mangel später, ist dieser unverzüglich nach seiner Entdeckung anzuzeigen.

(3) Zur schnellen Bearbeitung sollte die Mängelanzeige eine möglichst genaue Fehlerbeschreibung sowie – soweit sinnvoll – Fotos, Videos, Seriennummer und Bestell- bzw. Rechnungsnummer enthalten.

(4) Bei berechtigten Mängeln ist dem Verkäufer zunächst Gelegenheit zur Nacherfüllung zu geben.

(5) Der Verkäufer kann nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen den Mangel beseitigen oder eine mangelfreie Sache liefern.

(6) Schlägt die Nacherfüllung fehl oder liegen die sonstigen gesetzlichen Voraussetzungen vor, stehen dem Kunden die weiteren gesetzlichen Mängelrechte zu.

(7) Ansprüche wegen Mängeln bestehen nicht für Schäden, die nach Gefahrübergang durch unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Installation durch den Kunden oder Dritte, Nichtbeachtung der Hersteller- oder Bedienungsanleitung, übermäßige Beanspruchung, mangelnde Wartung, ungeeignete Betriebsmittel oder nicht autorisierte Veränderungen entstanden sind, soweit der betreffende Schaden hierauf beruht.

§ 13 Verjährung von Mängelansprüchen

(1) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche aus dem Verkauf neuer Waren beträgt gegenüber Unternehmern grundsätzlich 12 Monate ab Ablieferung der Ware, soweit gesetzlich eine Verkürzung zulässig ist.

(2) Die Verkürzung gilt nicht für Ansprüche wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzungen, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie in sonstigen Fällen, in denen eine Verkürzung gesetzlich nicht zulässig ist.

(3) Für Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben, gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

(4) Gesetzliche Rückgriffsansprüche bleiben unberührt, soweit deren Einschränkung gesetzlich nicht zulässig ist.

(5) Eine über die gesetzlichen Mängelrechte hinausgehende Garantie wird durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht eingeräumt.

§ 14 Installation, Anschluss und bestimmungsgemäße Verwendung

(1) Soweit die gelieferte Ware einen fachgerechten Anschluss, eine fachgerechte Installation oder Inbetriebnahme erfordert, hat der Kunde dafür Sorge zu tragen, dass diese entsprechend den gesetzlichen und technischen Anforderungen sowie den Vorgaben des jeweiligen Herstellers durchgeführt wird.

(2) Insbesondere Arbeiten an Elektro-, Gas-, Wasser-, Kälte- oder Abluftanschlüssen sind durch entsprechend qualifiziertes Fachpersonal auszuführen, soweit dies gesetzlich oder nach den Herstellervorgaben erforderlich ist.

(3) Montage, Anschluss, Aufstellung und Inbetriebnahme der gelieferten Ware sind nicht Bestandteil des Kaufvertrages, sofern diese Leistungen nicht ausdrücklich vereinbart wurden.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, die gelieferte Ware entsprechend ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung, der Bedienungsanleitung und den Herstellervorgaben zu betreiben, zu reinigen, zu pflegen und – soweit erforderlich – zu warten.

(5) Für Schäden, die nach Gefahrübergang nachweislich durch unsachgemäße Installation, fehlerhaften Anschluss, nicht bestimmungsgemäße Verwendung, mangelnde Wartung oder Pflege, ungeeignete Betriebsmittel, nicht autorisierte Veränderungen oder die Nichtbeachtung von Herstellervorgaben verursacht werden, bestehen keine Mängelansprüche, soweit der Verkäufer die Schadensursache nicht zu vertreten hat.

§ 15 Sonderanfertigungen und kundenspezifische Bestellungen

(1) Für individuell nach Kundenvorgaben angefertigte, konfigurierte oder speziell für den Kunden beschaffte Waren besteht im B2B-Geschäft kein allgemeines Rückgabe-, Umtausch- oder Stornierungsrecht.

(2) Der Kunde ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm mitgeteilten Maße, technischen Anforderungen, Anschlusswerte, Ausführungsvarianten und sonstigen Vorgaben verantwortlich.

(3) Eine nach Vertragsschluss vom Kunden gewünschte Änderung oder Stornierung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Verkäufers.

(4) Soweit der Verkäufer einer Änderung oder Stornierung zustimmt, können dem Kunden die hierdurch tatsächlich entstandenen und nachgewiesenen Kosten berechnet werden.

§ 16 Kein Widerrufsrecht, Rückgabe und Umtausch

(1) Gastropoli.de richtet sich ausschließlich an Unternehmer und die sonstigen in § 1 genannten Geschäftskunden. Ein gesetzliches Verbraucher-Widerrufsrecht besteht daher nicht.

(2) Ein allgemeines vertragliches Rückgabe- oder Umtauschrecht wird nicht eingeräumt.

(3) Eine freiwillige Rücknahme mangelfreier Ware kann im Einzelfall nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Verkäufers erfolgen. Ein Anspruch des Kunden auf eine solche Kulanzrücknahme besteht nicht.

(4) Die Bedingungen einer freiwilligen Rücknahme, insbesondere Zustand der Ware, Verpackung, Rücktransport sowie gegebenenfalls anfallende Kosten, werden vor der Rücknahme individuell vereinbart.

(5) Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei mangelhafter Ware bleiben von diesem Paragraphen unberührt.

§ 17 Haftung

(1) Der Verkäufer haftet unbeschränkt für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Der Verkäufer haftet ferner unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.

(4) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

(5) Zwingende gesetzliche Haftungstatbestände, insbesondere die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, bleiben unberührt.

§ 18 Datenschutz

Personenbezogene Daten werden im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.

Ausführliche Informationen über Art, Umfang, Zweck und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die gesonderte Datenschutzerklärung von Gastropoli.de.

§ 19 Abtretung von Forderungen

(1) Der Verkäufer ist berechtigt, Forderungen aus der Geschäftsbeziehung mit dem Kunden an Dritte abzutreten.

(2) Gesetzliche Rechte und Einwendungen des Kunden bleiben unberührt.

§ 20 Erfüllungsort, Gerichtsstand und anwendbares Recht

(1) Erfüllungsort für die beiderseitigen Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz der PEFRA & SC-GASTRO GmbH in 40822 Mettmann.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Verkäufers.

(3) Dasselbe gilt, soweit gesetzlich zulässig, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.

(4) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(5) Vertragssprache ist Deutsch.

§ 21 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen zwischen Verkäufer und Kunde bleiben von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen unberührt.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: September 2026